LANDESVERBAND BAYERN

Rettungshunde

Die Helfer mit der kalten Schnauze

Die Rettungshunde des ASB sind bei der Suche nach Vermissten oder verunglückten Menschen unersetzlich. Jede Rettungshundestaffel wird von der Polizei alarmiert und kann innerhalb kürzester Zeit zu einer Suchaktion ausrücken.

Hund Blue von der Würzburger ASB-Rettungshundestaffel beim Auffinden einer vermissten Person. © Carsten Kohls

Aufgrund des gut ausgeprägten Geruchssinns der Rettungshunde kann ein relativ großes Gebiet in relativ kurzer Zeit abgesucht werden. Dabei kommen auch Mantrailer zum Einsatz.

Mantrailer sind spezielle Rettungshunde, die aufgrund ihres sensiblen Geruchsinns und ihrer Ausbildung die Gerüche verschiedener Menschen voneinander unterscheiden können. Sie eignen sich deshalb besonders für die Suche nach verwirrten Menschen oder Kindern, die ihre Orientierung verloren haben.

Bei größeren Verkehrsunfällen werden oft nicht alle Unfallopfer durch die Rettungskräfte gefunden. Auch hier kann ein Rettungshund selbst bei schlechter Sicht und verregnetem Wetter noch Menschen in 500 Metern Entfernung riechen und orten. Verschüttete Personen wittert er noch bis zu einer Tiefe von fünf Metern.

Für ihre verantwortungsvolle Suchaufgabe nach vermissten oder verschütteten Menschen werden die Rettungshunde speziell ausgebildet und trainieren unter realistischen Bedingungen. Die Ausbildung kann circa ein bis zwei Jahre in Anspruch nehmen. Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, die alle 18 Monate wiederholt werden muss.