LANDESVERBAND BAYERN

Helfer vor Ort

Schnelle Hilfe, die Leben retten kann

Unser Helfer vor Ort in Velden und Ingolstadt überbrücken häufig wertvolle Zeit mit wichtigen Maßnahmen.

Roland Löb vom ASB Jura ist häufig vor dem Rettungsdienst am Unfallort. © M. Grübel

Bei einem Herzinfarkt kommt es häufig auf Sekunden an – schnelle Hilfe ist der entscheidende Faktor. Doch gerade in ländlichen Gebieten sind die Wege weiter und es kann länger dauern, bis ein Rettungswagen am Ort des Geschehens eintrifft. Umso wichtiger ist es, dass ein qualifizierter Ersthelfer die Zeit zwischen dem Eintreten des Notfalls und dem Eintreffen des Rettungsteams überbrückt.

In der Region rund um Velden sind dafür die ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ (HVO) des ASB Jura zuständig. „Unsere Mitarbeiter machen sich sofort nach der Alarmierung durch die Leitstelle auf den Weg zum Patienten“, sagt Patricia Deinzer vom ASB Jura. „Im Schnitt treffen sie dann sechs Minuten vor dem Rettungsdienst ein und können erste Maßnahmen einleiten.“ Hierfür stehen ihnen unter anderem ein Beatmungsbeutel, ein Defibrillator sowie Verbandsmaterial zur Verfügung.

Dass der „Helfer vor Ort“ jedoch auch innerhalb städtischer Strukturen wichtige Aufgaben übernehmen kann, zeigt das Beispiel Ingolstadt. „In Einzelfällen sind unsere Helfer auch schon mal rund zehn Minuten vor dem Rettungsdienst vor Ort“, sagt Thomas Thöne vom ASB Ingolstadt. Zudem werden die Mitarbeiter gelegentlich zur Unterstützung der Rettungsmannschaften hinzugezogen – so zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall mit vielen Verletzten.